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der Maurerwelt zu bewahren. — Mehrfache Versuche 
wurden gemacht, die Loge zum Anschluss an eine Gross¬ 
loge zu bewegen. Doch weder der Mstr v. St., Marbach, 
noch die Brüder der Loge waren geneigt, ihre zeitherige 
Unabhängigkeit aufzugeben. Es schienen neue Mass¬ 
regeln sich vorbereiten zu wollen, durch welche man 
die isolirten Logen zu einer Unterordnung zwingen wollte. 
Beim Stiftungsfeste i 868 warf Marbach in seinem 
Vortrage die Frage auf: Welche Zeit ist es? und zeigte 
bei einem historischen Rückblick, „dass die Loge Bal¬ 
duin in ihrer Stellung anderen Logen gegenüber sich 
vollkommener Freiheit erfreut habe, und sie habe sich 
auch dieser Freiheit würdig gezeigt, da sie nie etwas 
gethan, was gegen das Wesen der Maurerei sei, auch 
habe sie nie in die Rechte anderer maurerischer Systeme 
eingegriffen. Dieser freie friedliche Zustand scheine aber 
in neuester Zeit gestört werden zu wollen, indem sich 
reformatorische Bestrebungen kund geben, welche alle 
Logen Deutschlands unter eine Grossloge zu stellen 
suchen. Dadurch aber werde weder ein positiver Er¬ 
folg sich zeigen, da reformatorische Ideen nicht auf 
mechanischem, sondern auf organischem Wege in's Leben 
treten; noch ein negativer, denn dadurch würde die 
individuelle Freiheit gefährdet; die That mache den 
echten Freimaurer, nicht das Wort: die freimaurerische 
That aber ist die That der freien opferfreudigen Liebe 
und diese hat ihren Zweck in sich und nur durch solche 
Thaten lasse sich ein gewichtiger Einfluss auf das Leben 
der Jetztzeit ausüben. Aber keinem Freimaurer stehe 
das Recht zu, gegen eine Loge aufzutreten, er dürfe nur 
Anträge stellen, aber nicht intriguiren." 
Die Gefahr ging indess vorüber. Im Jahre 1872 
traten die acht deutschen Grosslogen in eine nähere Ver-