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Liebe unergründliche, 
Wandelt um das Silndliche 
In das Unverkündliche, 
Das der Geist erkannt. 
Liebe streift das Zeitliche, 
Das dem Geist unleidliche. 
Aber unvermeidliche, 
Ab wie ein Gewand. 
Ueber alles Leibliche 
Hebt das Ewig-Weibliche 
Uns in's Unbeschreibliche. 
Auf zum Heimathland! — 
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Der uns das verkündete, 
Geisteslicht entzündete, 
Der uns treu verbündete 
Liebend sei genannt,. 
Heil ihm, dem Unsterblichen, 
Der den Fluch, den erblichen 
Löste, den verderblichen, 
Der uns hielt gebannt. 
Was kein Witz erklügelte: 
Wie man Seelen zügelte 
Und sie doch beflügelte — 
Unser Goethe fand. 
XIII. 
Marbach als freimaurerischer Schriftsteller. 
Marbach hatte, wie schon früher erwähnt, es sich 
zum strengen Gesetz gemacht, seine Ansprachen, Logen¬ 
vorträge, Rituale etc. vorher sorgfältig auszuarbeiten und 
niederzuschreiben; diese Niederschriften sammelte er