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87 von 102 Stimmen als stellvertretender Mstr v. St. für 
(lie Dauer des Logenjahres >— bis 7. Februar 1849 — 
gewählt und führte, da seine Wiederwahl fast immer ein¬ 
stimmig erfolgte, seit dieser Zeit stets den ersten Hammer 
der Loge, mit Ausnahme der kurzen Zeit von fünf Jahren, 
vom 7. Februar 1862 bis 7. Februar 1867. Vor der 
Wahlloge 1862 gab er nämlich die feste und bestimmte 
Erklärung, „dass seine persönlichen Verhältnisse die 
Wiederannahme einer Wahl zum Vorsitzenden der Loge 
zur Zeit unthunlich machten und dass er demnach diese 
Wahl nicht auf ihn zu lenken bitte." Die Brüder ehrten 
seinen Wunsch dadurch, dass sie dem deputirten Mstr 
v. St., Br Heinrich Goetz, die Regierung der Loge über¬ 
tragen, bis zur Wahlloge 1867 Marbach wieder in seine 
alte Würde eintrat und dieselbe bis zur Wahlloge 1885 
bekleidete, so oft er auch in den letzten Jahren auf sein 
hohes Alter und seine erschütterten Gesundheitsverhält- 
nisse hinwies und die Wahl einer jüngeren Kraft befür¬ 
wortete. Den einhelligen Bitten der Brüder, die ihm ge¬ 
radezu erklärten, dass man schon zufrieden sei, ihn an 
der Spitze der Loge zu sehen, möge er viel oder wenig 
zu leisten im Stande sein, konnte er nicht widerstehen. 
So ist er 32 Jahre hindurch Logenmeister Balduins ge¬ 
wesen, länger als einer von den 13 hammerführenden 
Meistern der Loge Balduin vor ihm seit ihrem llöjähri- 
gen Bestehen, — Br Wilhelm Goetz, der ihm in dieser 
Hinsicht am nächsten stehende, hatte dieses Amt 21 Jahre 
lang bekleidet — und schon dieser Umstand legt Zeug- 
niss ab, welche Liebe, welche Verehrung, welches Ver¬ 
trauen er unter den Brüdern seiner Loge genoss und es 
konnte dies selbstverständlich nur eine Folge seines vor¬ 
züglichen maurerischen Wirkens, seiner ausgezeichneten 
maurerischen Eigenschaften sein.