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A Ding, Cmgiärn band! de Den Tapmenn ; a 
146 S0nkga4h. + + Capsine. Kuramam arten ba Dina, 1 En San ben GeriBBefiels. 90 ontuiiende 
= 
Zn Jubda, + Trobeeten Ca, 60, 
1000 nal X X. Saft Sa, 
Ne. 150. 
  
  
  
  
Zweites Blatt. 28./6. 1915, 
  
  
Amtlides, 
„Die anhaltende Dürre erwedt die Befürchtung, daß 
Die beborftehende Ernte nad) Menge und Güte hinter den 
urfprüngliden Erwartungen zurücbleiben, und daß in 
der Erntezeit ungünftigeS, nafles Wetter eintreten werde. 
Zur Siderftellung der Ernährung von Seer und Volk find 
Deshalb die Vorkehrungen für eine möglichjt volljtändige 
und gute Einbringung der Ernte, Joweit angängig, zu er- 
weitern and zu verbeffern, inSbejondere dadurch, daß für 
die vielen Hunderttaufende unter dern ahnen Ttehenden 
Tandwirtfhaftlidhen Arbeitskräfte Criah gefhafft wird. 
Nach Lage der Verhältniffe kann diejer Erjab, infoweit 
nicht die Iugend herangezogen wird, nr aus den im 
Sande vorhandenen KriegSgefangenen entnommen werden. 
Zür die Belhäftigung KriegSgefangener gelten jebt 
Folgende, zum Teil gegen früher jehr viel günftiger gewor- 
dene Bedingungen: 
Die Kommandos find in Trupps nicht unter 10 Mann 
unterzubringen. Nıuf 10 Mann kommt ein Wachtfoldat, 
Die Nächte, müffen alle im allgemeinen in den von mir 
bejorgten Unterfunftsräumen zubringen, am Tage werden 
He einzeln und zu Mehreren zu den Arbeitgebern gebracht 
und bei diefen gelaffen. 
Seder Einzelne oder. jede Heinere Gruppe muß von 
einem SHilfs$wachmann bewacht werden, welder ein ZUDET= 
Kiffiger Mann jein muß, der mit einem Gewehr amgut= 
geben veriteht. MNatürlidH muß er mit einem joldjen bes 
waffnet. werden; das Gewehr wird nicht geftellt. Hilf8e 
wacdhmann fann auch der Arbeitgeber fein. Die Roft fann 
vom Arbeitgeber oder. im Unterkunftsraum geftellt mwert« 
den, €8 find hierfür täglidh etwa: 90 3 aufzumenden. 
Außer der Koft find. für jeden Arbeitstag 30 3 (nit 
mehr 40 2 wie früher) zu bezahlen. 
New ift, daß die Militärverwaltung für jeden Se- 
fangenen täglid 60 A Verpflegungszuihuß zahlt, der 
Gefangenenarbeitstag Ffoftet hiernach etwa 90 3 für Koft, 
20 3 für Unterfunft und 30. 3 Lohn — 1,40 MM — 
60 3 Verpflegungszufguß — SO 3. Dazır treten die 
anteiligen Xoften für den Wacdhtmann mit etwa 20 3. Die 
Koiten find allo etwa 1 M für 1 Mann tägligh. Nach 
meinen Erfiundigungen Benehmen fihH die Gefangenen 
(meiit Franzofjen) ordentlich und find fleikig. E3 werden 
nur in der Landwirtidhaft erfahrene Leute ageftellt, . 
Wer einen oder mehrere Gefangene Lbeihäftigen: will, 
ES alsbald beim Bürgermeifter {hriftlidh anzıt= 
melden, ) 
I erfuche die Herrem Bürgermeifjter für weitgehend 
te Befanntmadung diejer Verfügung zu forgen, mir biz 
zum 30, >. Mits. beitimmt anzuzeigen, wieviel Gefangene 
bei ihm angemeldet find und die {HriftliHen Anmeldungen 
der Arbeitgeber vorzulegen, 
Die bereit? fejt bei mir angemeldeten Gefangenen 
ind hierbei nicht nodmals zır benennen. Sie kommen 
worauSfjichtlich, da fie zur Heuernte zu fpaät Lommen wür- 
den, am 12. Iuli d. IS. an. Id Hoffe, daß auch die 
nen Anzumeldenden ungefähr zu der gleidhen Zeit eintref- 
fen werden. f . 
' Weitere Auskünfte werdem von mir erteilt. 
Fehlanzeige ift erforderlich. 
Sulda, den 23, Juni 1915. 
Der Landrat. Freiherr v. Doernbera. 
Kriegs- Allerlei. 
Die Liebesgaben der Pioniere. 
E€3 mar wenige Zage nad) dem Sturm auf Carency, 
als an die 8. Kompagnie der Befehl erging, den nodh nicht 
befebten OrtSteil, welder noch von Hranzofen gehalten 
wurde, zu nehmen und die Kothofen 3 ertreiben.. Da 
unjere Artillerie die Hauptitügbunkte, wie Brauerei und 
weißes Haus, wegen ihrer tiefen Lage nicht wirkffam be 
feuern Konnte, wurde der 8. Kompagnie ein Pionier-Rom 
manbdo zugeteilt, weldes im Verein mit einer Infanterie- 
patrowille, der ih als Zührer zugeteilt war, die Häujer 
Yprengen und durch Minen und Handaranaten die ran 
zofen beuntubhigen und vertreiben follte. Zu diefen Gän- 
gen blieben un8 zwei Wege offen. Entweder unten durch 
den nördlichen Ortsteil, oder der Weg oben durchs Dorf. 
Auf diefen beiden Wegen gingen wir nun fait jede Nacht 
vor, um unjere Liebesgaben, wofür wir ftet® eine offene 
Hand hatten, zu verteilen. Da wiy nun im Anfang nicht 
recht. wußten, wo die Hauptfräfte der Franzojen {teckten, 
befchlofen- wir, in der Nadt vom 16, 10. auf den 17. 10. 
die Franzojen herauszufordern und das Feier auf un3 
zu lenfen. Die Infanterie-Patronille und 2 Pioniere, 
auSgerüftet mit leeren‘ Xonfervbenbücdfen, Simern und 
‚einer Leuchtpiftole gingen den Weg unten durchs Dorf. 3 
Rioniere mit Handgranaten oben durhs Dorf, aım ober 
Halb des vermutlid von den Franzojen befeßten Haufes 
zu Fommen. Gin € Hündigte un8 die Ankunft an. 
um legten wir 10S. Zuerft gaben wir einige Schüffe auf 
die Franzöfiihe Stellung ab. Diere wurden aber nicht 
ermidert. So mußten wir denn das Haus, von wo wir 
bie Schüffe abgefenert hatten, verlaffen umd neben dem 
Haufe 1un8 auf eine Wiefe legen, Von hier auS warfen 
wir einige Büchjen auf as Dad des Haufes und auf die 
Straße, Die Wirkung blieb nicht aus, Wir bekamen ein 
  
des XVIIL Armeekorpa mit Ausnahme des Befehl8be- 
Iehhaftes Feuer. Nun mwukte das LiebeSqabenkomitee ge: 
  
ES ; . Verordnung, EEE 
Auf Grund des $ 9 des Gejebes über Den Belages 
rungSzuftand vom 4, Yımi 1851 ordne ich für den Bezirk 
FR 
reis der Feftungen Mainz und Coblenz an: 
Die Erfragung und Sammlıng der Mdreffen von 
Kriegsteilnehmern durd {oldje Perfonen,  weldhe gegen 
Entgelt Muskunft über Kriegsteilnehmer erteilen, it 
verboten, . 
Bumwiderhandlungen werden mit Gefänani8 bis zu 
dr NUT ), N 
anffurt ain), den 10. Juni 1915. 
XVII. Armeeforps, . 
Stellvertretendes Generaltommando. 
Der Kommandierende General: 
Hreiherr don Gall, 
General der Infanterie. 
W. MN. 12937. 15, X. RN. N. 
Bekanuntmadhnung 
betreffend Herfielungsverbot für Baumwolljtoffe. 
Auf Grund $ 9 Buchitabe b des Gejebes über Den 
Belagerungszuftand vom 4. Suni 1851 (in Bayern auf 
Srund Artikel 4 Ziffer 2 des Gejekbes über dem Kriegs 
zuftand vom 5. November 1912) wird folgendes 
Herftelungsverbot 
erlafien und zur allgemeinen Kenntnis gebracht . 
  
$ 1. 
Vom 1. Auguit 1915 an dürfen bis auf weiteres 
folgende, ausfdließlich oder vorwiegend aus Baumwolle 
au fertigende Web- und Wirkwaren ohne Unteridhied, ob 
Ho gemitjtert oder Buntgewebt, nicht mehr hergeftellt 
werden: 
1. Stoffe für Leib- und Bettwäldhe: 
Sämtliche Gewebe, zu weldhen — jei e8 in Kette, 
jei e& in Schuß — Garne unter Nr. 16 engl. ober 
über Nr, 32 engl. zu verwenden find: obne RKückficht 
auf die Fadenitellung: ferner Jämtlidhe Gewebe, z1t 
a Gerftellung mehr als 5 Schäfte gebraucht 
werden, 
2. Stoffe für Haus- und TijHwärde: 
Tildzeuge und Tifhtiücher, Servietten, Handtücher 
und Handtuchgeuge im Stüg, Küchentücdher, Scheuer- 
tücher ‚Staubtücher, Frottiergewebe, Ynlett8, Dau- 
nenföper, gerauhte Bettücher. 
3. Keider- und FIntterftoffe: , 
a) Sämtlidje Gewebe, zır weldhen — {ei e8& in Kette, 
jet e& in Shuß — Garne unter Nr. 16 oder 
über Nr, 32 engl. zu verwenden find, ohne Rük- 
Yicht auf die Dichte der Fadenftellung; ferner 
jämtlide Gewebe, zu deren Heritellung mehr. al8 
5 Schäfte gebraucht werden. 
b) Stidereiftoffe, Filet8, Zülle, Spiben, Schleier- 
itoffe, Zranfen; Keiderfrottees, Kleidervelvets, 
-plülde und -Jamte 
4. Stoffe für Inneneinridhtung: 
Matragendrelle, Bettvorlagen, Wandbeipannungs- 
Ttoffe, Zabezieritoffe, Möbeldrelle, Läuferftoffe, Mö- 
belplüfdhe, Zijch- und Jonftige Decken, Vorhanaftoffe, 
DZellitoffe, Vorhangkretonnes, Madrasvorhänge, 
Sardinen aller Art. 
5. Stoffe für tednifdhe Artikel: 
Süde, Zreibriemen, Seile Bindfaden, Walzentücher, 
 Seihtücher, Käfetiücher, 
6. Bänder, Liken, Riemen, Gurte, Befakartikfel und 
Pofamente, ; 
7. Wirfmaren jeder Art. 
Das Verbot erjtredft {ich auch auf folge Gegenftände, 
welde den unter 1 bis 5 aufgezählten Verwendungsztwvek- 
fen dienen und den aufgeführten Stoffen im wejentlichen 
gleich find, jedoch unter anderer Bezeichnung gehandelt 
werden. ; , 
Die Herftellung der unter das vorltehende Verbot 
mug. Rajd mwartde eine Zeuchtrakete abgeidhoffen. Kür die 
Zranzmänner blieb der Lohn nicht aus. Der Segen famı 
von oben. Am 20, 10. follte e8 der Brauerei an den 
Kragen gehen. Zwei Kiften Sprengmunition idhienen uns 
für biefes Unternehmen nit zu viel. Um diefe nun bef= 
fer‘ transportieren zu fönnen, famen wir auf den Ge 
danken, die Munition in ein Weinfaß zu pacden und diefes 
auf das Untergeftell eines Kinderwagens ' 21 befeltigen, 
verjehen mit dem SHild „Liebesgaben aus dem Ihönen 
Kheinland“, Mutonummer: 404 qing - 108.‘ Wir gingen 
durchs Dorf zum Kreuzberg am Sübiweftausgange des 
Dorfes umd Ihliden un8 den Abbhang hinunter Dis zum 
fFranzöfiidhen Drahtverhaue vor, wo ich in Entfernung 
bon! etiva 15 Metern ein franzöfiicdher often befand. 
Drahtverhaue wurden durrhaefchnitten. Die Zündihnur 
wurde angewendet und Idhon fanfte das Mitto mit einer 
D-Zugsgejhwindigkeit den Mbhang hinunter gegen ein 
Stallgebäude der Brauerei, weldhes einen MNugenblid {pä- | 
ter, durch die Fırrdtbare Detonation in einen Trümmer. 
haufen verwandelt witrde, In der folgenden Nacht ToIlte 
fih diefe Gejdhichte wiederholen, Mer kaum waren wir 
am Kreugberg angelangt, als wir aud Thon mit Minen 
beidhoffen murden.. So mußten wir diesmal unverrich- 
tefer Sache heimkehren und tröfteten un8 auf ein anderes 
mal. 
‚Mm 31. 10. wurde zu einem neuen LiebeSgaben- 
transport gerüftet. Nacdjmittags Z Uhr gingen wir durch 
den Laufgraben, der ben 2, Bug mit Sem Unteroffizier- 
boften verband, vor. Wir Hatten 'un8 ordentlich mit 
Sprengmiriition berfehen. 1' aß mit 395 Körpern und 
‚1 Kijte Handaranaten. Von der, von un8 Hefeßten Wirt 
haft unten am Bahngleife aus, mußten wir Frieden 
  
ıumd unfjere Liebesgaben an einem langen Strig nadhzie 
hen.‘ So Famen wir denn zum Bauernhaus, von wo aus 
EEE N DEREN Om TE ber TE EEE 
fallenden Waren ij nad wie Dor erlaubt, wenn hierzu 
auSfdließlid Garne von Nr. 60 enal. ei aufwärts 
Verwendung finden, BES 
DaS Verbot erftrecdt B nicht auf Web- und Wirk 
waren irgendiwelder Art, welche 
1. in der Zeit bis zum 1. Mugujt 1915 zur Erfüllung 
bon unmittelbaren oder mittelbaren Aufträgen der 
Heeres oder der Marineverwaltung in Arbeit ge 
nommen ivaren, 
2. ab 1. Auguft 1915 durdj den Kriegsausihuß der 
Baumwollinduftrie, deffen Gründung in Ausficht ges 
nommen. ift, zur Vergebung gelangen, Ar 
3... aus Rohftoffen oder Halberzeugnifjen gefertigt wer» 
den, welde nachweislich erft nach dem 15. Sani 1915 
rn Ausland nad Deutidland eingeführt worden 
ind, ; 
83 an 
Sm Sffentliden Intereffe und zur Mufredhterhaltung 
bes Wirtidhaftslebens fönnen Ausnahmen vom Verbot 
der Herftellung, inSbefondere der unter Ziffer 5 aufges 
führten . tednijchen Artikel, dur das Königl. Preuß. 
Kriegsminijterium, Kriegsrohitoff-Abteilung Sektion ı W. 
1IT.), Berlin SW. 48, Verlängerte Hedemannitraße: 9/10, 
bewilligt werden. 
8 4. 
Strafandrohung, 
Wer da8 in $ 1 ausgefprochene SHerftelungsverbot 
Übertritt ober zu folder Nebertretung auffordert. oder. an- 
teigt, wird, fofern nicht nad) allgemeinen Strafgefjeben 
eine höhere Strafe verwirkt ift, mit Gefängnis bis zu 
einem Xahr beftraft, ; 
Hrankfurt (Main), im XYuni 1915. 
(L. 8.) 
Stellvertr, Generalfommando. 1: 
18, Armeeforps. 
' Bekanntmaduung, 5 
1. An die Herren Bürgermeiiter der Landgemeinden: 
2, An die Herren Gut8vorfteher. 
Zufolge $ 11 MAbiak 1 des Ergänzungsfteuerge= ) 
jebeS in der Faflıma nach Artikel IT des Sejehes, 
betreffend bie Mbänderung des Einfommenfteuterges 
jeßeS vom 26, Mai 1909 erfuche ich um die al8baldige 
Einreichung eines, Verzeidhniffes über die in den ein« 
zelnen Bezirken vorkommenden Verpadhtungen. ..- 
a) ganzer Iand=- oder  forftwirtichaftlich genukten 
Befigungen (Sofbejikungen), fotwie ta 
b) einzelner, in gleider Weife gemubten. Grunditüice 
bis {pätejftens 1, Auguft 1915. 
Nun Verzeichnis zu-a) muß Folgende Angaben ent- 
halten: 
Die Namen des Verpäcter8 und des Nächters. 
Hausnummer und Größe, fowie  Grundijtenerreins 
ertrag der verpachteten Beiibung. ; 
Ob zwijden Verpädter und Nächter ein‘ verwandt* 
TOaftliches Verhältnis heiteht und weldhes. 
Welde SGrunditüce und Gebäude der Befibung dem 
Vächter nit verpachtet find. 
TE vom Pächter zu Teiftenden. Naturallieferungen 
um 
deren Seldwert. 
Die von ihm Jonft übernommenen Lafterr, Mbagaben 
und Verpflidhtungen und 
deren Seldwert. 
Die auf der Befibung unterhaltenen gewerblicher 
Nebenbhetriebe und . 
10. ob fie mitberpachtet jind, fowie 
11. zu weldem Vadhtpreis, 
12, Dauer der Pacht von ...... 1 
13. Kulturzuftand. 
14. SGebändezuitand, 
15. Bachtpreis in barem Gelde. 
16. Wert, des dem Verpächter gehörigen beweglichen 
Yndventar8, s 
m 
DO IR Ss HN RE 
bie Operation beginnen follte, Sofort verfuchte id, näher 
an die Franzojen heran zu fommen. E38 gelang mir mit 
einem Pionier in einen franzöjijdhen Cchüßenagraben 31 
fommen, der Nachts von diefen befebt war. Hier Fand iB 
6 franzöftjde Handgranaten, Auch Konnte id von! Hier 
aus feftitellen, daß eine vor un8 {tehende Barrikade auch 
bei Zage bejeßt war. Sofort ididte id Granaten nebft 
Meldung an die Kompagnie, Nım Lereiteten wir alles vor, 
um an die Brauerei heran zu fommen. Aber leider Fonts 
tem wir noch nichts unternehmen, da der Mond Ihon bein 
Anbruch der Dunkelheit in voller Größe am Simmel itand. 
So warteten wir denn die Dunkelheit ab, {Hellternr Koflten 
aus und fingen an, un8 ein Mendeffen zu bereiten. Lei- 
der haben wir e8 niemals bekommen. Denn der Eine 
hatte nod) mehr Quit zum Arbeiten wie der Andere. 
Schließlidh am anderen Morgen gegen 4 Uhr murde eS 
Dunkler, Nun ging8 ran!“ MAl8 BatrouiNenführer Ließ 
ich e8 mir natürlid nidt nehmen, al8 erfter Das LiebeS- 
gabenauto vorzufdieben. Bealeitet von den 2 Gefreiten 
von den Pionieren, Kamen wir bis auf 20 Meter an bie 
Barrifade heran. Hier wurden wir von den ranzZojen 
bemerkt ıumd felte befhoffen. Umfehren gabs nit und wir 
beidhloffen, das Faß zu entzünden und 10 wenigiten8 durch 
moraliide Wirkung die Franzmänner zu wbertreiben. 
Kaum hatten wir un8 im das Gehöft zurüdgegogen, als 
auch don die mächtige Erplofion erfolgte. Sekt gings 
Inftig 108, eine Handagranate nad der anderen werfenD, 
{türmten wir die Barrifade, Dies war uns allerdings 
noch nicht genug. Wir adt pflanzten das Geitengewehr 
auf amd im Hurra gings auf 5a8 weiße Haus zu, um auch 
hier Liebe8gaben zu verteilen, Mer bereits nad) dem 
erften Paketen Hatten fie die Nafe voll. Die ganze Sem 
{eNfhaft Hatte Hırd den Keller ReißauS genommen. Bei 
der Durhfuchung fanden wir mir no einige Ausriüft- 
ungsftüde, Rajd fertigen wir aus einem DamenhemS 
HN EN LE AU 
  
EEE REES 
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