17 und siel ) sogar annehmen lässt , ( lass hei den Einzelfunden nur die Notiz üher ein vorhandenes Grab verloren ging oder das Grab überhaupt zur Fundzeit nicht mehr kenntlich war oder doch nicht erkannt wurde . Als Einzelfundorte sind zu nennen : Feuersteinwaffen in Hainebach ; andere waffen in Cassel , Dankerode , Frankenberg , Hemmerich bei Marburg , Itzenhain , Melnau , hausen , Niederasphe , Niedervorschütz , Ottensen , Kauschenberg , Rinteln , Röddenau , Spangenberg , Uchtdorf , Waitzrodt , worunter kein einziger Fuldischer ; Bronzen : Amöneburg , Balhorn , Bilstein , Ehlen , Elfershausen , Hofgeismar , Landsberg , Melnau , Ostheim , Witzenhausen . Als Gussstätte charakterisirt sich wohl der Gudensberger Fund „ in einem Kohlenbergwerk " , bestehend aus einem zerbrochenen , sehr feinen , älterer Zeit angehörigen Schwert , einem Celt , und zwei Stücken zenen Kupfers , deren Abbildung auf Tafel III . gegeben ist . Bericht über den Besitzstand der Sammlung . Bevor an die Aufzählung der Gegenstände gegangen wird , welche gleichzeitig zur terung der Tafeln und zur Angabe der Maasse zu den dort dargestellten Fundstücken Gelegenheit geben wird , hat der Berichterstatter zu erwähnen , dass das Princip bei der Aufstellung der lung das gewesen ist , jedem Besucher ohne Benutzung des Katalogs die Gelegenheit zu geben , sich über Fundart und Fundort zu unterrichten , die geographische Grenze einzelner Formen selbst zu erkennen , einen Ueberblick über die Formenreihe nach den Materialien ohne Schwierigkeit und im Zusammenhange sich verschaffen zu können . Zu diesem Zwecke erhielten sämmtliche stände in einem Schranke von links nach rechts die geographische Aufstellung und zwar zuerst links : Hanau , dann Fulda , dann Oberhessen , endlich Niederhessen , Schmalkalden und Schaumburg ; von oben nach unten gliedert sich die Aufstellung nach den Materialien . Die oberste Stufe hält die Thonwaaren , unter ihnen sieht man die Eisenwaaren , darunter die Bronzen , zu unterst die Knochen . Die einzelnen Funde sind dabei zusammengehalten und getrennt von den anderen durch breite braune mit Reissnägeln aufgesteckte Zeugstreifen . Jeder Fund ist zusammen genäht ( mit Ausnahme natürlich der Urnen und Knochen ) auf einen Pappbogen für sich von gelber Farbe , die auch den ganzen Untergrund der schräggelegten Aufstellungsfläche bildet . durch ist man im Stande , bei jedem neu hinzukommenden mit Leichtigkeit jede Veränderung zunehmen . Diese Streifen halten den Fund durch die Etagen , denen er angehört , zusammen ; so führt z . B . das Wehlheider Todtenfeld zwischen seinen zwei Trennungsstreifen durch alle hindurch von oben nach unten . Fundorte , die gewisse Materialien ausschliessen , haben dann auch wagerechte Trennungsstreifen ; man sieht also auf einen Blick , welchen Materialien seine Fundstücke lediglich angehören . Wo über die Fundart nichts näheres bekannt ist , nennen die deutlich sichtbaren Aufschriften nur den Ort ; wo näheres ermittelt ist , bedienen sie sich der charakteristischen drücke : Hügelfeld , Hügelgruppe , Einzelhügel , Hügel am Urnenfeld , Urnenfeld . Die Nummerirung ist so erfolgt , dass jeder ehemaligen hessischen Provinz ein bestimmtes Halbtausend zugewiesen