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Datierung: 1480 April 25
Erscheinungsort: [Fulda]
Signatur: 100 HLB Fulda, Urkunde 66
Vollregest: Hans von Ebersberg, Amtmann von Steinau (Steynauwe) an der Straße bekundet dass er seine Schwager von Hutten wegen des Lehens zu Schlüchtern geschlichtet hat. Die eine Partei sind die Familienmitglieder aus Franken, namentlich die Ritter Hermann und Konrad, dessen Söhne Konrad und Ludwig, und die Brüder Bartholomäus und Jost. Die andere Partei sind die an der Kinzig (auff der kintzige gesessen), namentlich die Brüder Jakob, Hans, Frowin, Söhne des verstorbenen Dietrich Ludwig. Die letztgenannten behaupten, dass auf sie das Lehen gekommen sei zur Verwendung eines ewigen Seelgeräts für Hermann Frowin von Hutten. Beide Parteien sollen nun sämtliche Briefe über das Lehen zu Schlüchtern nach Hammelburg bringen, damit der Rat von Hammelburg ein Urteil fällen kann. Je nachdem wie es ausfällt, muss die Seite, der das Lehen zugesprochen wird die andere Seite entsprechend entschädigen.
Datierung: 1436 Januar 3
Erscheinungsort: [Fulda]
Signatur: 100 HLB Fulda, Urkunde 44
Vollregest: Johann [von Merlau], Abt von Fulda, Heinrich, Dekan, Hermann von Truhe, Weinkellner und der gesamte Konvent des Klosters Fulda bekunden, dass sie Heinrich Rossmann, Küster des Stifts Heiligkreuz in Hünfeld, mit all dem belehnt haben, was Tolde von Walde, ehemaliger Kellner des Stifts Hünfeld, in der Graufurt, in der Herbach und drumherum an Äckern, Wiesen, Hofstätten, Gärten, Hölzern und Feldern innegehabt hat. Tolde von Walde hat mit Zustimmung des Abts und Konvents von Fulda seine Lehen an die Küsterei Hünfeld verkauft. Die Küsterei soll die Lehen erblich und ewiglich zum Unterhalt des zeitigen Küsters des Stifts und aller seiner Nachfolger besitzen. Als Erbzinsen sind an das Kloster Fulda jährlich 12 Schillinge, 3 Hühner und ein halber Rheinischer Gulden zu entrichten. Bei Antritt des Amtes soll jeder Küster 1 Rheinischen Gulden als Besthaupt an die Kellnerei bezahlen.
Datierung: 1476 Oktober 4
Erscheinungsort: [Fulda]
Signatur: 100 HLB Fulda, Urkunde 63
Vollregest: Hermann, Abt, Konrad, Prior und der gesamte Konvent des Klosters Hardehausen bekunden Hans von Dörnberg (Dornigebergehe), Hofmeister des Landgrafen von Hessen, dass sie Landgraf Heinrich [III.] von Hessen und seine Frau Anna in ihre Gebetsbruderschaft aufnehmen und für sie und ihre Erben Zeit ihres Lebens und nach ihrem Tod beten werden.
Datierung: 1545 Juni 15
Erscheinungsort: [Fulda]
Signatur: 100 HLB Fulda, Urkunde 93
Vollregest: Gottschalk von Buchenau als der Älteste aus dem Geschlecht derer von Buchenau, bekundet, mit Zustimmung des Sohns seines verstorbenen Vetters Hermann, dass er den Dekan und das Kapitel des Stifts Heiligkreuz in Hünfeld mit etlichen Lehen des Katzenbiss Gutes in und um Sassen bei Hünfeld belehnt hat, nach Recht und Gewohnheit, wie das Stift die Lehen bisher besessen hat. Geht nach Gottschalks Tod die Lehnträgerschaft auf den Nächstältesten des Geschlechts über, soll das Stift entsprechend das Lehen von diesem wieder empfangen.
Datierung: 1699 Juli 8
Erscheinungsort: [Fulda]
Signatur: 100 HLB Fulda, Urkunde 185
Vollregest: Georg Franz von und zu Buchenau, Ältester seiner Familie, bekundet für sich, seine Brüder Johann Wolf, Adolf Georg, Otto Heimart, Hermann Karl und Georg Christoph und seinen Vetter Friedrich Wilhelm und aller Erben, dass er den Dekan, die Kanoniker und das gesamte Kapitel des Stifts Heiligkreuz in Hünfeld mit etlichen Lehen des Katzenbiss Gutes in und um Sassen bei Hünfeld belehnt hat, nach Recht und Gewohnheit, wie das Stift die Lehen bisher besessen hat.
Datierung: 1618 September 10
Erscheinungsort: [Fulda]
Signatur: 100 HLB Fulda, Urkunde 145
Vollregest: Wallrab von Boyneburg genannt von Hohenstein bekundet für sich und seinen Bruder Friedrich Hermann, dass sie von Georg von Hatzfeld, Dekan des Stifts Fulda und dem ganzen Kapitel daselbst die im folgenden inserierte Urkunde erhalten haben: (Montag den zehendten Monatstagk Septembris nach Christi Jesu unsers einigen Erlösers undt Seeligmachers gepurt im Einthausendt Sechshundert undt Achtzehendtenn Jahre) Georg von Hatzfeld und das ganze Kapitel des Stifts Fulda bekunden, dass sie die Brüder Friedrich Hermann und Wallrab von Boyneburg genannt von Hohenstein und alle ihre Erben mit dem Gut zu Tudenhausen, das freie Rittergut genannt, zu dem 30 und 3 halbe Acker Land gehören, belehnt haben. Sie und ihre Erben sollen das Gut zu ihrem Nutzen nach bisherigen Rechten und Gewohnheiten gebrauchen. Sie sind zur Lehnstreue verpflichtet und sollen stets bereit sein Schaden vom Stift abzuwenden. Wird ein neuer Dekan im Stift gewählt, sollen die Brüder oder ihre Nachkommen gegen eine Zahlung von 10 Talern das Lehen wieder von dem neuen Dekan empfangen. Siegler: Dekan und Kapitel mit dem Siegel des Stifts.
Datierung: 1505 März 29
Erscheinungsort: [Fulda]
Signatur: 100 HLB Fulda, Urkunde 77
Vollregest: Hermann, Dekan des Stifts Fulda, und Johann Prigel, Doktor beider Rechts und Kanzler, bekunden, dass, auch mit Zustimmung des Johannes Landau, Dekan, und des gesamten Kapitel des Stifts Heiligkreuz in Hünfeld die Vikare der Altäre des Stifts Hünfeld wegen Streitigkeiten über die Ausübung ihrer Pflichten, vor sie gekommen sind. Namentlich Heinrich Michelmann, Vikar der Vikarie St. Nikolai, und Johann Widerolt, Heinrich Kling, Kaspar <...> und Johann Nebel. Die letzteren beklagen die Bevorzugung der Vikarie St. Nikolai. Es wurde folgendes Urteil gefällt: Die Wochenmessen soll Heinrich Michelmann am Altar St. Nikolai begehen, so wie es bisher war und mit den bisherigen Präsenzgeldern von Dekan und Kapitel ausgestattet werden. Weiterhin sollen Heinrich Wichelmann und seine Nachfolger gemäß der Stiftungsurkunde wöchentlich eine Frühmesse lesen. Die übrigen Zinsen von 50 Gulden, die aus Besitzungen der Vikarien anfallen, sollen den übrigen Vikaren zum Unterhalt zustehen. Der Vikar der Vikarie St. Nikolai soll seine Pflichten gemäß der Fundation erfüllen und sich nicht durch die Zahlung von Präsenzgeldern an die anderen Vikarien von diesen Pflichten freikaufen. Er soll fortan persönlich im Stift anwesend sein.
Datierung: 1534 Dezember 31
Erscheinungsort: [Fulda]
Signatur: 100 HLB Fulda, Urkunde 85
Vollregest: Hans Dorre, wohnhaft zu Rosbach, bekundet für sich und seine Frau Gele, dass er 10 Groschen jährlichen Zins an Hermann Schmeling (Schmelyng) und Johann Himemoller, beide Baumeister des Stifts Heiligkreuz in Hünfeld, für 5 Gulden verkauft haben. Der Zins ist fällig aus ihrem Gut in Ramelshausen (Ramolshusen) auf Andrei [30.11.]. Sollten die Verkäufer oder ihre Nachkommen den Zahlungen nicht nachkommen, haben die Käufer und ihre Nachfolger das Recht die Verkäufer zu pfänden solange bis die Schulden bezahlt sind. Der Zins kann jederzeit wieder zurückgekauft werden. Der Wiederkauf muss einen Monat vorher angezeigt werden. Da der Zins vom Stift Heiligkreuz lehnsrührig ist, haben Dekan und Kapitel zuvor ihre Zustimmung zu dem Verkauf erteilt. Auf Bitten des Ausstellers siegeln Dekan und Kapitel mit dem Konventssiegel.
Datierung: 1535 Oktober 15
Erscheinungsort: [Fulda]
Signatur: 100 HLB Fulda, Urkunde 86
Vollregest: Hans König, Bürger von Hünfeld, bekundet für sich, seine Frau Else und beider Erben, dass, nachdem er eine Behausung in Hünfeld vor dem Niedertor gekauft und bebaut hat, die von dem Kanoniker Hermann Schmeling lehnsrührig ist, er den Vogt zu Mackenzell, den Schultheiß in Hünfeld, den Dekan und das Kapitel des Stifts Heiligkreuz sowie die Bürgermeister und Räte daselbst gebeten hat ihm einen Schock oder den sechsten Teil vom Wegegeld zur Besserung seiner Hofreite zuzuweisen. Im Gegenzug gelobt Hans König für sich und seine Nachkommen, bzw. Besitzer der Hofreite, dass sie ewiglich den Fußweg vor der Behausung bis zum Haseltor mit guten, großen Steinen unterhalten und ausbessern werden. Für den Aussteller siegeln Velten von Lüder, Propst von Thulba und Doelle Kels, Schultheiß von Hünfeld.
Datierung: 1520 August 31
Erscheinungsort: [Fulda]
Signatur: 100 HLB Fulda, Urkunde 84
Vollregest: Der Notar Konrad Stockhausen errichtet ein Notariatsinstrument für Friedrich Thome, Kanoniker im Stift Heiligkreuz in Hünfeld. Er erteilt eine Vollmacht an die Kanoniker Hermann Schmeling, Heinrich Riss und Heinrich Michelmann, damit sie in seinem Namen das von Abt Hartmann [Burggraf von Kirchberg] von Fulda an Friedrich verliehene Kanonikat im Stift Heiligkreuz verwalten und besitzen können.